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Vertriebsteams – produktiv im Homeoffice

von | Januar 15, 2021

Vertriebsteams im Homeoffice – unsere neue Normalität oder doch nur ein vorübergehendes Phänomen?

 

Mehr zeitliche Flexibilität, ortsunabhängiges Arbeiten, Homeoffice, Remote-Option – von vielen gewünscht aber bis vor Corona nur von wenigen Firmen unterstützt und vorangetrieben.

 

Flexible Arbeitspolitik 2019 & 2020

Quelle: Microsoft, Resilienz & Innovation in einer hybriden Welt

Dann – als Corona kam – ging plötzlich alles ganz schnell. Remote-Modus und Homeoffice für alle, wo immer möglich und davon ganz viel. Einige Unternehmen hatten ein hybrides Modell schon vor Corona längst etabliert und daher anderen einen entscheidenden Schritt voraus. Für die Mehrzahl jedoch, war Homeoffice (und ist vielleicht noch immer) ein Ausnahmezustand und nur einigen Managern und Dienstreisenden vorbehalten. Sie traf diese Remote-Offensive weitgehend unvorbereitet. Fast über Nacht wurden diese Unternehmen zum Umdenken und Handeln gezwungen. 2019 hatten nur 15% der befragten Unternehmen eine Remote-Work-Policy, mittlerweile sind es satte 76%.

 

“Wir haben in 2 Monaten eine digitale Transformation von 2 Jahren erlebt.”, sagt Satya Nadella, CEO von Microsoft.

Die Technik eilt uns Menschen voraus

Dass die Remote-Arbeit allerdings keine Frage der Technik und Tools ist, sondern viel mehr eine Frage der Befähigung der Mitarbeiter, zeigt eine von Microsoft in Auftrag gegebene Studie, von 2019/2020. Die Ergebnisse haben unter anderem gezeigt, dass die große Herausforderung darin besteht, sicherzustellen, dass Mitarbeiter und Führungskräfte überhaupt in die Lage versetzt werden müssen, eine Remote-Teamkultur etablieren und leben können. Grund: Ihr bisheriger Alltag basiert auf einer traditionellen Büroumgebung.

 

Die Remote-Bewegung – ob nun erzwungen oder freiwillig – ist unsere neue Arbeitsplatzkultur, deren Gelingen aber zuvorderst nicht nur rein von Technologie abhängt, sondern vor allem auch von jedem Mitarbeiter und Leader selbst.

 

Sich für zu Hause einen produktiven Workflow zu schaffen und einzuhalten erfordert Organisation und Disziplin und auch die sichere Anwendung verschiedener Remote- und Planungs-Tools braucht etwas Übung. Auf der anderen Seite müssen auch Führungskräfte erst in die Aufgabe hineinwachsen, überhaupt kompetent ein Remote-Team zu führen. So gaben 61% der Manager an, keine Zeit und Möglichkeit gehabt zu haben, um effektiv zu lernen, wie virtuelle Teams delegiert, geführt und befähigt werden können. Wie das gelingt und warum das so wichtig ist, schauen wir uns jetzt mal im Detail an…

 

Remote und Homeoffice – gekommen, um zu bleiben

 

Fast 9 von 10 Führungskräften erwarten, dass Hybrid- und Remote-Arbeit bleiben wird

Quelle: Microsoft, Resilienz & Innovation in einer hybriden Welt

88% der befragten Führungskräfte erwarten, dass die Remote-Arbeit
beibehalten wird und sich ein Hybrid-Modell etablieren wird.
Hybrid bedeutet hier Büro und Remote im Wechselmodell.

Spannend ist in diesem Zusammenhang, dass die Mitarbeiter selbst es sind, die Wert darauflegen,
zumindest zeitweise in ihrem Hauptbüro zu arbeiten, vor allem um den Kontakt zu den Kollegen
aufrecht zu erhalten.

 

 

Die Vorteile liegen auf der Hand

Remote-Arbeit hat einige Vorteile. Das sind zum einen ganz praktische Gründe, angefangen von der Zeitersparnis, weil der Arbeitsweg, inkl. aller Staus entfällt, der legerere Kleidungsstil, ein personalisierter Arbeitsbereich, über die Vorteile im privaten Bereich, weil ich Haushalt und Familie besser organisiert bekomme und mehr Zeit für Hund, Kind und Hobby bleibt, bis hin zur Kostenersparnis für die Unternehmen, weil weniger Büroflächen benötigt werden.

Aus der Studie von Microsoft geht außerdem hervor, dass das Homeoffice zu nennenswert höherem Mitarbeiterengagement geführt hat. Dazu kommen noch Effekte, wie Entlastung des Verkehrs zu Stoßzeiten und der Wegfall vieler Geschäftsreisen. Aber das ist noch nicht alles.

 

Noch mehr Vorteile?

Ja. Denn auch die Produktivitätsverluste, über die immer wieder spekuliert wurde, spiegeln sich nicht in den Ergebnissen der Studie wieder. 82% der Führungskräfte gaben an, ihr Unternehmen seien mindestens ebenso produktiv, wie zuvor.

Einfluss der Remote-Arbeit auf die Produktivität

Quelle: Microsoft, Resilienz & Innovation in einer hybriden Welt

Ein weiterer Vorteil einer bleibenden Remote-Work-Policy ergibt sich, laut 56% der befragten Unternehmen, aus der Chance, seine besten Mitarbeiter besser an sich binden zu können und mehr als die Hälfte (52%) erwartet, dass ein Remote-Angebot dazu führt, auf dem Arbeitsmarkt interessanter und somit für potenzielle Talente attraktiver zu sein.

 

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Alles hat Vor- und Nachteile. Die große Schwachstelle von Homeoffice ist die räumliche Trennung der Mitarbeiter von ihren Teams. Mehr als ein Drittel der Führungskräfte haben Schwierigkeiten eine starke und einheitliche Teamkultur zu etablieren, da Fernarbeit immer häufiger wird. Fehlender Teamzusammenhalt, fehlende Zusammenarbeit und Pflege der Unternehmenskultur sind ein Problem und scheinen zusätzlich zulasten der Innovationsfähigkeit zu gehen.

Quelle: Microsoft, Resilienz & Innovation in einer hybriden Welt

 

Während 2019 noch 56% der Leader ihr Unternehmen als hochinnovativ bezeichneten, sind es 2020 nur noch 40%. Da muss sich also noch einiges in den Unternehmen tun, um dieser Rückentwicklung entgegen zu wirken. Darüber sind sich jene Führungskräfte in der Befragung auch absolut einig und legen demzufolge ihre Priorität darauf, die Arbeitsweise in ihren Unternehmen wieder in Richtung Innovationskultur zu entwickeln.

 

 

Auf der anderen Seite gibt es da Unternehmen, die diesen Effekt umgehen konnten und trotz allem in der Lage sind, ihre innovative Unternehmenskultur, auch in einer hybriden Arbeitswelt aufrecht zu erhalten. Es gibt also Lösungen.

 

Was haben die anders gemacht?

  • Sie sind den Weg zum Hybrid-Modell schon lang vor Corona schrittweise gegangen und hatten daher einen zeitlichen Vorteil. Sie mussten sich nicht erst, wie die anderen Unternehmen von heute auf morgen damit beschäftigen, den Geschäftsbetrieb, unter diesen neuen Homeoffice-Bedingungen überhaupt aufrecht zu erhalten.
  • Andere Prioritäten. Sie haben aus Anfangsfehlern gelernt und sich kontinuierlich verbessert. Für erfolgreiches Zusammenarbeiten im Remote-Modus ist es wichtig, die zwischenmenschlichen Beziehungen aufrecht zu erhalten. Das heißt Kamera an und Zeit nehmen, egal ob in Einzelgesprächen oder Teammeetings. Jedes Teammitglied hat seine eigenen Herausforderungen und das darf empathisch berücksichtigt werden.
  • Sie haben Spaß bei der Arbeit. Auch die kleineren zwischenmenschlichen Begegnungen, wie der Witz vom Kollegen nebenbei, der gemeinsame Schwatz in der Kaffeeküche oder zusammen Mittag essen sind am Aufbau und Erhalt des Teamspirits maßgeblich beteiligt. Diese menschliche Kultur auch virtuell aufrecht zu erhalten ist ein enorm wichtiger Faktor für uns Menschen. Eine gemeinsame virtuelle Mittagspause mag sicherlich etwas seltsam anmuten, aber dennoch: einfach mal ausprobieren. Kostet nix, ist völlig ungewohnt und ihr habt was zu lachen.
  • Coaching und Training. Entwicklung und Fortbildung der Mitarbeiter und Führungskräfte sorgen nicht nur für verbesserte Fähigkeiten, sondern tragen dazu bei, Menschen für neue Wege und Dinge zu öffnen – ein wichtiger Faktor für innovatives Arbeiten.
  • Selbstfürsorge. Ausgebrannte und gestresste Manager haben noch kein Team und keine Innovationen vorangebracht. Ein einfaches Prinzip, dass auch in diesem Kontext absolute Gültigkeit hat.

Und wie etabliert man eine innovative Arbeitskultur?

 

Starke Teams – Starkes Management – Mitarbeiter im Flow

Diese 3 Dinge, hat die Studie ergeben, gelten insgesamt als wichtige Faktoren, wenn es um Innovationspotenzial geht. In einer innovativen Remote-Kultur gelten sie mehr, denn je.

Ja, ganz richtig gelesen – im Flow zu sein, ist ein wichtiger Innovationsfaktor, denn er führt zu überlegenen und hochwertigsten Leistungen. In innovativen Unternehmen arbeiten ganze 45% der Mitarbeiter regelmäßig im Flow-Zustand, in weniger innovativen Unternehmen sind das nur 13%.

Auch interessant in diesem Kontext ist, das 59% derer, die regelmäßig im Flow arbeiten, ihren Manager als herausragenden Teamleader einstufen. Unter den Menschen, die nicht im Flow arbeiten, sind lediglich 19%, die das von ihrem Leader sagen. Den Flow-Zustand deines Teams solltest du also bestmöglich schützen und fördern.

Schauen wir nochmal kurz auf den Faktor starkes Team: Innovationskultur zeichnet sich aus durch befähigte Mitarbeiter. Das heißt dein Team muss eigenständig Entscheidungen treffen dürfen, die Möglichkeit haben, sich zu äußern und aktiv mitzuwirken.

Und was heißt hier starkes Management? Ganz einfach: Es bedeutet, dass es nicht mehr ausreicht, Aufgaben, Ergebnisse und Fristen zu managen, sondern vielmehr auch, dass du deinem Team den Rücken stärken musst, indem du es inspirierst und vereinst, aber auch ihre Aufmerksamkeit schützt, um ihren Flow zu unterstützen. Ihr sitzt noch immer im selben Boot, egal ob ihr ein Büro teilt oder viele Kilometer voneinander entfernt seid.

 

Unterm Strich…

Das, was dich also zu einem erfolgreichen Teamleader, in der Hybrid- und Remote-Arbeitswelt macht, ist es Raum für zwischenmenschliche Begegnungen zu schaffen.

Ja – Technologie und Tools sind hier essenziell. Aber genauso wichtig ist es, dafür zu sorgen, dass dein Team sich weiterhin verbunden fühlt, zusammenhält, zusammenarbeitet und darin bestärkt wird, Ideen auszutauschen. Sorge dafür, dass das Element Mensch im Remote-Modus nicht untergeht. Feiert gemeinsam eure Erfolge, habt Spaß und lebt eine Kultur des offenen, ehrlichen Austauschs. Hier erfährst du mehr darüber, wie dich unser Coaching gezielt dabei unterstützen kann.

All diese Dinge lassen sich 1:1 auf den Sales Bereich übertragen. Die Zwischenmenschlichkeit aufrecht zu erhalten gilt auch in Bezug auf eure Kunden. Ihr seid ein Außenverkäufer Team und dürft nicht zum Kunden? Wer sagt das? Euer Kunde? Euer Unternehmen? Setzt euch in einem gemeinsamen Videocall zusammen und findet gemeinsam neue Wege und Möglichkeiten. Es geht nicht darum, was gerade alles NICHT geht.

Group of highschool students prepares teamwork project. People studying together, university youth learning subject

Wir leben in einer Zeit, wo es uns die Technik erlaubt, den Effekt der sozialen Isolation etwas abzumildern zu können. Am Ende gilt es natürlich, diese Möglichkeiten voll auszuschöpfen, um in Kontakt zu bleiben und zu kommen. Gleichzeitig gilt es aber auch, den Mut aufbringen, alle Wege zu gehen, die in dieser Zeit zwar ungewöhnlich aber eben nicht verboten sind und unter Strafe stehen, um in den persönlichen Kontakt von Mensch zu Mensch zu kommen. Den Mut dazu musst du selbst aufbringen, bei deinem Zukunftskonzept und deinen Führungskompetenzen kann ich dich unterstützen. Wenn du die Weichen für dein Team und dich auf Durchstarten und Zukunft sichern stellen willst, dann hol dir jetzt deinen kostenfreien Vertriebscheck und wir schauen gemeinsam, wie wir euch dahin bringen.

Herzlichst, dein etwas anderer Sales Coach

Stefan

 

 

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Stefan Rappenglück

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